Controlling: Von Mittelständlern häufig unterschätzt


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Controlling als Funktion dient der Unterstützung des Managements bei der Steuerung des Unternehmens. Dabei werden verschiedene Controlling-Instrumente eingesetzt, die die Planung, Koordination und Kontrolle der betrieblichen Abläufe vereinfachen und teilweise überhaupt erst ermöglichen sollen. Mit steigender Unternehmensgröße wächst auch die Bedeutung des Controllings, dennoch halten viele Mittelständler das Thema für überflüssig und zu teuer, Daten des Steuerberaters werden zur betriebswirtschaftlichen Analyse oft für ausreichend gehalten.

Damit entgehen den Unternehmen jedoch viele Chancen und es werden hohe Risiken in Kauf genommen – genauso wie z.B. ein Auto kann auch ein Unternehmen nicht dauerhaft blind gesteuert werden.

Zu den Aufgaben des Controllings gehört insbesondere die interne Kostenrechnung, bei der die im Betrieb anfallenden Kosten den beanspruchenden Kostenstellen und Kostenträgern, also den einzelnen Produkten oder Dienstleistungen, zugeteilt werden. Nur so wird überhaupt sichtbar, welche Produkte tatsächlich profitabel sind und ausgehend davon können konkrete strategische Überlegungen abgeleitet werden (Marketingbudget, Investitions- und Desinvestitionsentscheidungen etc.). Außerdem können mit Hilfe dieser Analysen Deckungsbeiträge berechnet werden (wichtig z.B. für kurzfristige Preisentscheidungen bei Zusatzaufträgen), die Prozessstruktur im Unternehmen kann ermittelt, bewertet und optimiert werden, die Produktionseffizienz gemessen und Planrechnungen erstellt werden.

Die handwerkliche Umsetzung gestaltet sich dabei wesentlich leichter, als viele Unternehmer zunächst glauben. So reicht meistens ein einfaches Tabellenkalkulationsprogramm wie z.B. Excel als Software aus. Das dazugehörige Know-how kann durch die Einstellung eines Controllers oder durch Schulungen von externen Unternehmensberatern eingeholt werden.

 

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